Gemeinsamer Lokalaugenschein mit Bundesminister Nehammer in Schärding

Schärding – Bei einem gemeinsamen Lokalaugenschein informierten sich der Bundesminister für Inneres Karl Nehammer, der auch für das Staatliche Katastrophen- und Krisenmanagement zuständig ist, und der ÖVP-Klubobmann sowie Schärdinger ÖVP-Bezirksparteiobmann August Wöginger in dessen Heimatbezirk Schärding über die Hochwasserlage und dankten den Einsatzkräften für ihre Arbeit und ihr Engagement. „Der Inn ist den vergangenen Tagen stark gestiegen. Die Wetterlage hat sich mittlerweile gebessert, der Wasserpegel sinkt. Herzlichen Dank an alle Einsatzkräfte für die unglaubliche Arbeit in den letzten Tagen“, so die beiden ÖVP-Politiker.

 

Oberösterreich ist durch die Unwetter von lokalen Überflutungen, Vermurungen, Hangrutschen und vollgelaufenen Kellern stark betroffen gewesen. Wegen ansteigender Pegelstände an Inn und Donau wurde der mobile Hochwasserschutz errichtet, so auch in Schärding am Inn. „Die Hochwasser-Situation erforderte einmal mehr das Zusammenwirken aller Blaulichtorganisationen – eine Partnerschaft, die bereits oft geübt und vielfach praktiziert worden ist“, so Innenminister Karl Nehammer weiter. Wöginger: „Die Einsatzkräfte tun alles, was möglich ist, den vielen Menschen, die von Schäden des Hochwassers betroffen sind, zu helfen und sie in dieser schwierigen Situation zu unterstützen.“

 

"Die Unwetter haben große Schäden hinterlassen und die Bundesregierung unterstützt mit den Bundesländern die betroffenen Gemeinden und geschädigten Haushalte“, hob Wöginger in diesem Zusammenhang einen gemeinsamen ÖVP-Grünen Entschließungsantrag betreffend Hilfe aus dem Katastrophenfonds für die Betroffenen hervor, der am Montag in der Sondersitzung des Nationalrats beschlossen wurde. Darin wird die Bundesregierung, insbesondere der Bundesminister für Finanzen, aufgefordert, gemeinsam mit den Ländern den Opfern der Unwetterkatastrophe aus dem Katastrophenfonds rasch und unbürokratisch Hilfe zur Beseitigung der Schäden nach der Unwetterkatastrophe im Juli 2021 zur Verfügung zu stellen. Der Katastrophenfonds des Bundes sei mit 450 Millionen Euro gefüllt. "Das ist, worauf es jetzt ankommt und was wir als Politikerinnen und Politiker zu tun haben."

 

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Von links nach rechts: Martin Pils, Franz Haas, Martin Furtner, Kommandant FF Schärding, Florian Grünberger, Wirtschaftskammerobmann, August Wöginger, ÖVP-Klubobmann, BM Karl Nehammer, Matthias Osterkorn, Bezirkspolizeikommandant, Josef Hamedinger, Bezirksrettungskommandant, LAbg. Barbara Tausch und Alfred Deschberger, Bezirksfeuerwehrkommandant