„Agrarförderungen für Schärding müssen erhalten bleiben“

Bei der Europawahl am 26. Mai geht es um die Entscheidung, ob Oberösterreich und seine Regionen weiterhin im EU-Parlament vertreten sein wird. Für die Landwirte im Bezirk Schärding ist eine starke Stimme in Brüssel besonders wichtig. „Immerhin wird knapp jeder sechste Arbeitsplatz von und durch die Landwirtschaft geschaffen“, betonen die oberösterreichische Spitzenkandidatin Dr. Angelika Winzig und Gemeindebundpräsident LAbg. Bgm. Hans Hingsamer.

 

Winzig will sich deshalb besonders für den Schutz der bäuerlichen Familienbetriebe stark machen. Eines ihrer wichtigsten Themen dabei ist der Abbau der Bürokratie: „Es sind gerade die kleinen landwirtschaftlichen Betriebe, die die vielen Auflagen nicht mehr stemmen können.“ Auch die Herkunftsbezeichnung soll in Zukunft eine größere Rolle in Europa spielen. „Wenn es etwas gibt, mit dem Oberösterreich punkten kann, dann ist das die sehr hohe Qualität unserer heimischen Produkte.“

 

Deshalb soll die kleinstrukturierte Landwirtschaft in Oberösterreich auch weiterhin bestmöglich unterstützt werden. „Den Plänen mancher Seiten, dass die EU-Fördermittel für die Landwirtschaft und den ländlichen Raum gekürzt oder überhaupt abgeschafft werden sollen, kann ich überhaupt nichts abgewinnen. Wenn die kleinen Strukturen wegbrechen, dann gibt es automatisch die Landflucht. Die müssen wir mit aller Kraft verhindern“, betonen Winzig und Hingsamer.

 

Hingsamer weiter: „Die Europäische Union hat uns Frieden, Freiheit und Wohlstand gebracht. Doch diese Feststellung ist der Jugend von heute zu wenig. Haben in einer globalisierten und digitalisierten Welt Sehnsüchte nach Regionalität und Heimatverbundenheit überhaupt einen Platz? Wie positionieren wir uns gegenüber Handelsmächten wie der USA oder dem asiatischen Raum? Nur ein starkes und geeintes Europa wird in der Lage sein diese neuen Herausforderungen zu bewältigen. Dazu brauchen wir nicht Angstmacher, sondern Mutmacher. Europa funktioniert besser als viele denken. Regionalförderprogramme stärken den ländlichen Raum. Ein Europa der Regionen muss den Menschen dienen. Einheitliche Normen sind und waren die Stärke der europäischen Gemeinschaft. Allerdings dürfen diese nicht zu überbordender Bürokratie werden. Regelwerke müssen der Wirtschaft, der Beschäftigung und der sozialen Ausgewogenheit dienen. Europa verdient und braucht eine kritische Betrachtungsweise. Das heißt aber nicht, dass sich Europa durch Kritiker entwickelt. Der europäische Gedanke muss von Menschen getragen werden, die alle Kraft für eine gemeinsame Weiterentwicklung verwenden. Wir brauchen im Europaparlament Politiker die nicht gegen sondern für ein gemeinsames Ganzes arbeiten. Ich kenne Angelika Winzig und ich bin überzeugt, dass sie sich mit ganzer Kraft für unsere Region einsetzen wird.“

 

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Gemeindebundpräsident LAbg. Bgm Hans Hingsamer mit OÖ. Spitzenkandidatin NR Angelika Winzig